Wie ihr wisst, ist das Einsatzgebiet von Photoshop sehr umfangreich. Dennoch gilt es zu erkennen, dass Photoshop nicht für alles die richtige Lösung ist. In erster Linie ist Photoshop eine Bildbearbeitungs-Software in der man Bildmanipulationen erstellt, malen kann, Webdesigns erstellt oder Fotos retuschiert. Das Einsatzgebiet von Photoshop wurde mit der Herausgabe der Creative Siute 3 extrem erweitert. So hat sich der Software-Hersteller Adobe gedacht, warum nicht auch Videos bearbeiten, Musik schneiden oder 3D-Grafiken erstellen? Photoshop wurde zunehmenst zur eierlegenden Wollmichsau.


Wann entscheide ich mich für ein anderes Programm?

Wann ist der Zeitpunkt gekommen an dem ich mich für ein anderes Programm entscheiden sollte? Eine schwierige Frage die man so einfach nicht beantworten kann. Es gibt im kreativen Bereich grundsätzlich zwei unterschiedliche Arten von Software – pixelbasierte und vektorbasierte Software (natürlich auch noch die audio-visuelle Software, die wir aber hier mal aussen vor lassen). Eine pixelbasierte Software wie Photoshop, verarbeitet und erstellt Pixelgrafiken. Ein Pixel (kommt von: picture element, kurz: Pixel) ist die kleinste Maßeinheit die ein Rechner darstellen kann. Ein Pixel beinhaltet 2 Informationen: die xy-Koordinaten und die Farbe. Mit Photoshop macht man nichts anderes als dieses Pixel in Farbe und Position zu verändern um neue Bilder zu erstellen oder vorhandene zu Manipulieren.

Software wie zum Beispiel Adobe Illustrator oder Adobe InDesign sind Programme mit denen man vektorbasierte Grafiken erstellt. Eine Vektorgrafik ist eine Computergrafik aus grafisch-primitiven Formen, wie z. B. Kreisen, Linien, Splines oder Poligonen besteht. Ein primitiver Vektor beinhaltet ebenso wie ein Pixel zwei Informationen: die xy-Koordinaten des Startpunktes und die xy-Koordinaten des Endpunktes. Ein Vorteil der Vektorgrafik ist die stufenlose und verlustfreie Skalierung (*siehe Bild unten). Eine der bekanntesten Vektorgrafiken, die ausnahmslos jedem von uns schon untergekommen ist, ist die Schrift. Ein Text besteht in seiner ursprünglichen Form, immer aus Vektoren. Und jetzt zeichnet sich auch schon ein wenig das Einsatzgebiet von Photoshop ab. Immer dann, wenn man mit Text arbeitet, ist man gut beraten wenn man auf eine Software zurückgreift die vektorbasierte Dateien ausgibt. Magazine, Zeitungen, Bücher, Flyer, Poster, Banner, Visitenkarten, etc. sollte man also nie in Photoshop erstellen, sondern in denen dafür vorgesehenen Programmen. Bilder für z. B. Flyer erstellt man in Photoshop um sie dann in InDesign mit Text und Informationen zu versehen.

Einsatzgebiet von Photoshop


Einsatzgebiet von Photoshop & Co.

Adobe Photoshop PixelBildbearbeitung, Bildmanipulation, Composings
Adobe Illustrator VektorIllustrationen, Graiken, Icons, Logos
Adobe InDesign VektorSatz-Programm für Zeitungen, Bücher, Flyer, Poster, etc.
Adobe Premiere PixelVideoschnitt, Postproduction
Adobe AfterEffects PixelVideobearbeitung, Postproduction, Farbkorrekturen, etc.
Adobe Lightroom PixelFarbkorrekturen für Fotos
Adobe Dreamweaver VektorWebsite-Erstellung (für Privatgebrauch)
Maxon Cinema 4D VektorErstellung von 3D-Grafiken und Animationen

Alle aufgeführten Programme gibt es natürlich auch von anderen Herstellern. Einfach in Google nach alternativen suchen.

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DIESE KUNDEN VERTRAUEN AUF DREIWERKEN: WEBDESIGN-AGENTUR AUS ROSENHEIM

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